Time is flying when you are having fun!

Und Spaß hatten wir diese Saison. Jede Menge. Das ein oder andere Rennen steht zum Abschluss der Saison 2017 noch an, alles in allem kann das CK Triathlon Coaching Team aber jetzt schon auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.

Es gab viele neue Bestzeiten, WM-Qualifikationen, eine WM-Teilnahme sowie diverse TOP Platzierungen. Das allerwichtigste aber: Aus den CK Athleten und Athletinnen wird mehr und mehr ein Team. Und das freut mich ungemein.

Gerne möchte ich die Chance nutzen und jedem Einzelnen von Euch noch einmal für das Vertrauen und die ausschließlich sympathische sowie bereichernde Zusammenarbeit zu danken.

Mit Caroline Fey (wohnhaft in Birkenau bei Weinheim) möchte ich gerne beginnen. Sie ist mit am längsten an Bord, hat in diesem Jahr erfolgreich ihr Referendariatsjahr abgeschlossen und ist seit September Lehrerin. Herzlichen Glückwunsch noch einmal an dieser Stelle liebe Caro! Aber es war auch eine nicht ganz leichte Zeit in der es galt Prüfungen, Unterrichtsbesuche, Privatleben und Sport unter einen Hut zu bringen. Daher hat Caro dieses Jahr nicht ganz so viele Rennen bestritten wie sie das die Jahre zuvor tun konnte. Mit einem guten Wettkampf bei der Challenge Walchsee – trotz widriger Wetterbedingungen (gekürzte Wettkampfstrecke aufgrund Dauerregen und Kälte) – und einer dortigen neuen Laufbestzeit über den abschließenden Halbmarathon kann Caro aber nun ruhigen Gewissens zum Ironman Emilia-Romagna nach Italien reisen.

Ebenfalls bei der Challenge Walchsee am Start war Ulrich Keipert (Bad Homburg bei Frankfurt), der in diesem Jahr – nach circa 10 Jahren Triathlon Abstinenz – nicht nur zwei sehr anspruchsvolle Mitteldistanzen (70.3 Kraichgau + Challenge Walchsee) sondern auch einige kürzere Distanzen wirklich erfolgreich absolviert hat. Mit sehr viel Gelassenheit aber auch dem nötigen Ernst hat Ulli sich jeder Herausforderung gestellt und mir beim gemeinsamen Training im Odenwald gezeigt, dass er ready to race ist 😉

Das bringt mich zu Andreas Weller (Kaisersbach bei Stuttgart), der dieses Jahr seine erste Triathlonsaison in Angriff genommen und mit BRAVOUR gemeistert hat. Auch Andreas ist bei zwei Mitteldistanzen am Start gewesen: dem 70.3 Kraichgau und dem Frankfurt City Triathlon wo er es dann hat richtig krachen lassen 🙂 sowie bei einigen kürzeren Events. Für Andreas gilt es nun mit dem 25km langen (und mit 750 Höhenmetern gespickten) Albmarathon in Schwäbisch Gmünd die Saison zu beschließen um dann nach einer verdienten Saisonpause in Richtung erste Langdistanz zu starten. Challenge Roth 2018 here we come!

Und die Challenge Roth bringt mich dann direkt zur lieben Astrid Baumgärtner aus Lindau am Bodensee die mir sooo ans Herz gewachsen ist und die sich mit vorbildlichster Disziplin und grandiosem Durchhaltevermögen auf ihre erste Langdistanz – die Challenge Roth 2017 – hat vorbereiten lassen. Sogar die 190km „Tour de Barock“ auf dem Rad im Dauerregen hat Astrid zur Vorbereitung auf sich genommen um dann in 13:22:49 Stunden mit einem Strahlen im gesicht die Ziellinie in Roth zu überqueren. Schade, dass Astrid nur eine Langdistanz machen wollte. Jetzt tauscht sie ihren CK-Athletenplatz mit ihrem Mann Harald Baumgärtner und so bleibt die Zusammenarbeit ja dann doch noch ein Stückchen mit dem Hause Baumgärtner erhalten. YAY 🙂

Im „Hause Kuch“ geht es weiter mit Moritz Beker (Frankfurt am Main), der mich nicht nur als Coach und Teamkollegin zu ertragen hat. Selbst schuld ;-):P In 2017 neu an Board gekommen hat auch Mo direkt die ein oder andere neue Bestzeit aufgestellt und konnte bei der Olympischen Distanz in Heilbronn mit einem 8. Platz gesamt und einem 2. Platz in der AK sowie einer neuen Mitteldistanzbestzeit beim 70.3 Vichy sehr starke Ergebnisse erzielen. Auch für „Co-Coach“ Mo geht es noch nach Italien zum Ironman Emilia Romagna um dort die Saison 2017 zu beschließen.

Von Frankfurt mache ich nun einen Sprung nach Hannover zu Iris Jansohn, Triathlon-Rookie und ebenfalls mit sehr starken Ergebnissen in ihrer ersten Saison. Iris startete in 2016 zeitig in das Training für den 70.3 Danang (Vietnam) – ein Hitzerennen im Mai – welches zu einer Jahreszeit stattfindet, die bei uns noch Regen und Kälte bedeutet. Aber Iris meisterte die Herausforderung grandios, finishte den 70.3 Danang, ihre Erste Mitteldistanz überhaupt, auf Platz 3 von 18 Finisherinnen in der AK 45-49 und qualifizierte sich hiermit für die 70.3 WM in Chattanooga 2017 bei der sie immerhin mit Platz 127 (ihrem zweiten Triathlon überhaupt) noch 60 andere Athletinnen hinter sich ließ. Zwei harte Brocken erfolgreich bewerkstelligt und nach wie vor Feuer und Flamme für diesen Sport. Hut ab liebe Iris!! Ich freue mich sehr auf das was noch kommen mag 😀

Weiter auf der Mitteldistanz und zurück nach Weinheim, genauer: das Gorxheimertal, geht es mit Christiane Heckhoff. Erst im Frühjahr etwas spät hinzugestoßen konnte ich Christiane leider nicht durch den Trainingsaufbau im Winter begleiten aber wir haben das Beste aus dieser Saison gemacht möchte ich einmal behaupten. Christiane hat sich – und das würde ich gerne extra betonen – mit einem andauernden und ansteckenden Lächeln auf den Lippen durch den Heidelberger Halbmarathon, Heideseetriathlon Forst, Römerman Ladenburg und den 70.3 Zell am See gekämpft. Dabei sah es eigentlich nie nach kämpfen aus. Als zweifache Mama hat Christiane erst recht spät mit dem Triathlon begonnen und ich bin mir sicher, da steckt noch einiges mehr an Power in ihr 😉 ABER, die FREUDE und der SPASS an der Bewegung ist Christiane sehr wichtig und dies pflegt sie sehr gewissenhaft. Da können sich einige an Beispiel dran nehmen. Dann klappt es nämlich auch mit dem Lächeln im Wettkampf 🙂

Jetzt einen großen Sprung rauf in die Schweizer Berge nach Saas-Fee zu Joelle Ruppen. Eine Athletin die mir aufgrund ihres Fleißes, ihrer Trainingsleidenschaft und so positiven CAN-DO-ATTITUDE wirklich sehr imponiert. Joelle ist Inhaberin einer Apotheke in Saas-Fee und schafft es neben Arbeit und Beziehung wirklich unglaublich fleißig zu trainieren. Dabei ist das in Saas-Fee gar nicht so einfach. Flach gibt es nicht und das Wetter ist in den Bergen sehr wechselhaft und oft kalt. Das heißt Joelle muss nicht selten auf Rolle und Laufband zurückgreifen. Aber noch kein einziges Mal habe ich ein Murren oder eine Beschwerde gehört. Im Gegenteil. Und auch wenn wir im Training wirklich sehr gute Resultate haben erzielen können, blieb es Joelle noch ein kleines bisschen verwehrt dies im Wettkampf auch verdient umzusetzen. Einmal war ein Radsturz im Training der limitierende Faktor und beim 70.3 Zell am See 2017 nach starker Schwimm-Radkombi leider die Achillessehnen beim Laufen. Aber: Auch Dein Rennen wird kommen Joelle. Und dann richtig!

Beim 70.3 Zell am See war außer Christiane und Joelle auch Jonas Schlieckmann (Münster) am Start und zwar mit seinem zweiten 70.3 Wettkampf in 2017. Das dritte 70.3 Rennen in Rügen hat Jonas dann kurzentschlossen noch hinterher geschoben. Aber von vorne: Leider kam Jonas im Dezember 2016 schon mit Knieschmerzen an Bord die zunächst erst einmal mit einer hervorragenden Physiotherapeutin in Griff bekommen werden mussten. Dies bedeutete, dass die längere Genesungszeit ein signifikant reduziertes Lauftraining mit sich brachte und damit die Anpassung der Erwartungen an die Saison 2017. Beim 70.3 in Luxembourg hielten wir sogar noch ein Aussteigen aus dem Rennen für möglich, sollten die Knieschmerzen wieder auftauchen. Doch dann hat sich Jonas berappelt und immer weiter und weiter gesteigert. So sah das dann rückblickend aus:

70.3 Luxembourg: Platz 66 von 218 Finishern der AK 35-39: Swim 00:26:51/Bike 02:30:22/Run 01:49:22/Overall 04:50:48

70.3 Zell am See: Platz 50 von 288 Finishern (mit zudem extrem vielen DNFS!!!) der AK 35-39: Swim 00:30:38/Bike 02:39:05/Run 01:43:25/Overall 04:59:00

70.3 Rügen: Platz 15 von 148 Finishern der AK 35-39: Swim 00:31:47/Bike 02:19:23/Run 01:38:56/Overall 04:36:08

Wenn man den Verlauf von Jonas Leistung einmal im Vergleich zu den Leistungen in seiner AK anschaut, ergibt das:

Juni 70.3 Luxembourg: Finish in den vorderen 30% Deiner AK

August 70.3 Zell am See: Finish in den vorderen 17% Deiner AK

September 70.3 Rügen: Finish in den vorderen 10% Deiner AK

Was die Platzierung angeht eine deutliche Verbesserung über den Saisonverlauf hinweg!

Und das, ohne ein gescheites Lauftraining. Nochmal Jonas: HUT ab!!! Einfach nur sehr sehr geil 🙂

Und mit „sehr sehr geil“ komme ich zu den Kurzstrecklern unter den CK-Athleten und lege los mit Rennpferd Lukas Tschoepke (Speyer). Aufgrund des Jurastudiums und knapp bevorstehendem Examen. war leider nicht arg viel mit larifari-lockerem Studentenleben oder sleep-eat-train-repeat. Lukas musste ganz schön ranklotzen. In jeglicher Hinsicht. Dafür startete die Wettkampfsaison schon früh und gut mit einem 10km Silvesterlauf 2016/2017 in 36:44 Minuten gefolgt von einem „locker“ gelaufenen Freiburger Halbmarathon im April in 1:24:17 Stunden. Über zehn Lauf- und Triathlon Wettkämpfe hat Lukas in dieser Saison dann doch bestritten. Mit einem starken 3. Platz gesamt bei den Deutschen Justizmeisterschaften im Triathlon, dem Gesamtsieg beim „Rockieman“ sowie einer 17:30min über die 5km in Rülzheim am 3. September hat Lukas zumindest mal eine ordentliche Sneak Peak Preview dessen gegeben was da so in ihm steckt. Ich bin mir sicher, da geht noch mehr 😉

Bei Lasse Koch (Mannheim) ging es in dieser Saison ebenfalls etwas durchwachsen zu, zum Einen wegen einer doch wirklich hartnäckigen Schienbeinproblematik, zum Anderen aufgrund von Reiseunternehmungen die leider, vor allem im Winter und Frühjahr, von der ein oder anderen Erkältung begleitet wurden und gegen Ende der Saison brach dann tatsächlich noch der Karbonrahmen des geliebten BMC-Bikes. Nichtsdestotrotz konnte Lasse bei 6 Wettkämpfen durchstarten und in Hamburg mit einer richtig starken Performance und einem gesamt 2. Platz auf der Olympischen Distanz finishen. Du hast das Beste aus dieser Saison gemacht lieber Lasse!

Ein weiterer treuer und mir sehr ans Herz gewachsener Athlet ist Ben Collins (Wiesbaden) der mich mit fast jeder Nachricht und seinem britischen Humor zum Schmunzeln bringt. Ben kann man schon als Triathlon Urgestein bezeichnen. Leider in dieser Saison etwas gehemmt durch eine ISG Problematik. Schade, denn Ben’s Saison hatte mit dem Fulda Triathlon im Mai eigentlich sehr schön begonnen. Jaaa…das liebe Athletiktraining und Dehnen 😉 Ich werde mir generell überlegen wie ich das in der kommenden Saison in Angriff nehmen kann.

Und dann bleibe ich doch gleich für die beiden nächsten Athletinnen in Wiesbaden: Jenny Drahoß und Marika Genzow. Nachdem Jenny 2016 den Ironman Frankfurt erfolgreich gefinisht hatte, standen 2017 Olympische und Mitteldistanz im Fokus. Mit dem Heideseetriathlon in Forst hatte Jenny im Mai einen richtig guten Saisonauftakt und mit der abschließenden Mitteldistanz in Köln ebenfalls ein starkes Rennen mit starker Schwimm-Radperformance und dann leider einem durch Magenprobleme gehandycapten Halbmarathon. Aber: Fighters fight und Jenny hat ihre Saison wie ich finde so erfolgreich beendet.

Marika Genzow hat für mich nach wie vor den größten Respekt verdient. Nicht nur ist sie beruflich oft in der ganzen Welt unterwegs, sie konnte vor zwei Jahren noch gar kein Kraul schwimmen und fing dann 2015 mit über 50 Jahren erst damit an. Dafür umso motivierter! Und mit der nötigen Ausdauer, Frusttoleranz, Willenskraft und Disziplin. Absolutely amazing. 2017 hat Marika dann ihre erste meeeeega tolle Triathlon Saison absolviert und wurde von Rennen zu Rennen immer schneller. Hammergeil. Am Ende stehen 6 Triathlon-Wettkämpfe zu Protokoll. Alle erfolgreich gefinisht und würde am eine B-Note bekommen läge Marika mit ganz vorne in der Rangliste J Jetzt folgt zum Abschluss der Saison noch der Berlin Marathon und dann heißt es erstmal: Füße hoch!

Und auch ein weiterer „Rookie oft the Year 2017“ ist Sascha Pilz (Stuttgart). Mit Sascha habe ich regelmäßig den WhatsApp Kanal zum Glühen gebracht. Auf sehr sinnvolle Art und Weise. Sascha hat sich alles an Informationen beschafft, die ihn dabei unterstützen würden von seinem ersten Triathlonstart in Backnang über vier weitere Kurzdistanzen bis hin zum Porschetriathlon in Weissach das Beste aus sich heraus zu holen. Wie ich finde hat das verdammt gut geklappt. In Weissach standen dann ein 2:00‘/100m Schwimmschnitt, 35kmh auf dem Rad, ein 4:33‘/km Laufschnitt und damit ein gesamt 16. Platz in 1:08:29h bei 33 Startern zu Buche. Ein sehr sehr schöner Abschluss. ich freue mich echt mega auf die kommende Saison mit Dir Sascha!

Und nun zu einer nicht-Rookie-Lady und einer Athletin, die ich ebenfalls sehr zu schätzen weiß – Zauberfee-hexhex-Superwoman Anne Christine Kaiser (Schlüchtern) 😉 die ihre Saison gerade mit einer schönen neuen Bestzeit über die 10km in 43:28 Minuten beenden konnte. Bei Anne Christine standen die Liga-Wettkämpfe und ihr Team im Vordergrund dieser Saison. Zum Abschluss von 2017 gibt es nun aber noch einen Halbmarathon ganz für Anne Christine allein – in Amsterdam J Ich drücke die Daumen, dass der vor kurzem verknackste Fuß sowie das Wetter gut mitmachen und die Stimmung in Amsterdam vom Feinsten sein wird. Das hast Du Dir verdient liebe Superwoman!!

Noch einmal zurück nach Weinheim zu Doris Meschzan. Doris ist voll berufstätig, Mutter und nun tatsächlich jetzt schon in der dritten Saison Triathletin. Leistung ist immer in RELATION zu sehen. Und zeit- bzw. leistungsbezogene Ergebnisse, sprich Platzierungen, sind absolut zweitrangig wenn ein Mensch sich für einen aktiven und gesunden Lebensstil entscheidet. Eine tolle Vorbildfunktion auch für das eigene Kind. Leider musste Doris dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen etwas zurück treten. Nun hoffe ich darauf, dass wir bald unser gemeinsames Training wieder aufnehmen können.

Last but DEFINITELY not least sind meine beiden „nur“ Läufer: Elke Illukiewicz (Kaiserslautern) und Andreas Schott (Mannheim), wobei ich von Andreas leider schon viiiiel zu lange nichts mehr berichten und nur hoffen kann, dass er auch fleißig am Trainieren ist 😉

Elke Illukiewicz ist Läuferin mit Herz und Verstand. Egal ob es draußen regnet, schneit oder 35 Grad Hitze hat. Elke läuft und läuft und läuft. Eine Athletin mit der die Zusammenarbeit richtig viel Spaß macht und wieder einmal beweist, dass Frauen mit einem starken Willen einfach machen statt zu jammern 🙂 Elke läuft 4-5 mal pro Woche, nimmt regelmäßig an Wettkämpfen zwischen 6km bis 21,1km teil und absolviert zu den wöchentlichen Laufkilometern ihre Yoga-, Athletik-/Studio- und regenerative Schwimmeinheiten. Eine sinnvolle Kombination mit der Elke auch unverletzt durch die vergangenen beiden Saisons gesegelt ist und so den Laufsport schon seit bald 10 Jahren betreibt.

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