Advent – lat. adventus „Ankunft“ 

Photo: rawpixel.com

Passend zur Jahreszeit und seiner Ankunft im Trainerteam von „Celia Kuch Triathlon Coaching“ widmet sich Philipp in einem ersten Beitrag dem Advent.

Philipp ist selbst seit vielen Jahren aktiver und erfolgreicher Triathlet und erweitert ab sofort auch die Palette unseres Coaching Angebotes. Warum, lest ihr weiter unten. Auch hier auf der Blogseite werdet ihr immer wieder Neuigkeiten und Beiträge von Philipp finden in denen er Euch erzählt, was er alles zu bieten hat 🙂

Hiermit gebe ich das Wort weiter an Philipp: 

„Traditionell stellt der Advent, genauer der erste Adventsonntag, den Beginn des Kirchenjahres dar.

Für viele Ausdauersportler – Triathleten, die noch auf Hawaii aktiv waren oder Läufer, die einen späten Herbstmarathon bestritten haben – ist diese Zeit ebenso ein Anfang, nämlich der Einstieg in ein neues Trainingsjahr. 

Was können wir Sportler also vom Advent lernen?

Photo: Davidson Luna

Mit jedem Neubeginn sind Hoffnungen, Wünsche und Ziele verknüpft. Und genau wie es im Advent „Zwischenziele“ gibt – jede Woche wird symbolisch eine neue Kerze entzündet – so können auch wir Sportler uns Meilensteine setzen, sei es für eine ganze Saison oder einen einzelnen Wettkampf. Diese „Lichter“ geben uns Orientierung, das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, und Hoffnung, es erreichen zu können. 

Das große Ziel? 

Egal ob Anfänger oder Profi, im Ausdauersport ist der Advent, das Ankommen, das große Ziel. Platzierung hin oder her: „To finish first, first you have to finish!“

Neben dem Triathlonsport als meine große Leidenschaft bin ich begeisterter Ultraläufer und bewege mich dabei auf Wegen, die meist nicht nur „steinig“ (Trails) sind, sondern vor allem lang. Und gerade dann, wenn’s mal wieder länger dauert, helfen Zwischenziele, Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Photo: Philipp Sahm

 Eine gute Strategie ist es daher, Verpflegungsstellen als Etappenziele zu definieren und sich dort auf die nächste kühle Cola zu freuen. Oder man versüßt sich selbst als Eigenverpfleger mit kleinen Belohnungen alle 15 Minuten den Lauf. Das gleiche Prinzip findet sich dieser Tage in Form des Adventskalenders wieder. Den Kindern wird damit das lange Warten bis Weihnachten verkürzt. Auch wir Sportler können uns dieser Methode bedienen und beispielsweise unseren Wochentrainingsplan als Adventskalender gestalten. Nicht zu weit in die Ferne schauen, sondern jeden Tag an sich arbeiten, die Einheiten genießen und so organisieren, dass sie uns Freude bereiten und gleichzeitig ein Stück näher an unser Ziel bringen. Gerne dürfen wir uns dabei auch Pausen (Intervalle, Ruhetage) und Belohnungen (einen Schluck aus der Trinkflasche, ein gutes Abendessen, Massagen) gönnen.

Photo: Markus Spiske

 Je näher wir unserem Ziel kommen, je näher die Festtage rücken, umso schwieriger kann es werden, die Geduld zu bewahren. Wer kennt ihn nicht, den Vorweihnachtsstress?! Habe ich alle Geschenke besorgt, alle Vorbereitungen getroffen? In ähnlicher Lage befinden wir uns oft unmittelbar vor dem Wettkampf, mit Zweifeln und letztem Vorbereitungsstress. Viele flüchten sich dann in vergebliche Versuche, mit überzogenem Last Minute Training die eigenen Nerven zu beruhigen und den Körper weiter zu stressen, statt ihn und den Geist zu beruhigen und auf die Ankunft vorzubereiten. Denn am Ende steht fest und unausweichlich das Beste: Weihnachten! 

Photo: Andrew Neel

Für Euren ganz persönlichen Advent drück ich allen fest die Daumen. Von nun ab begleite ich Euch gemeinsam mit Celia im Team. Ich freue mich auf jeden einzelnen Schritt an Eurer Seite, die Verstärkung der Triathlonsparte und die Erweiterung unseres Angebotes um den Ultralaufsport.“

Photo: Philipp Sahm

 

Einen frohen Advent wünschen Euch

Philipp und Celia 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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